29.09.2020: 1. Hinweis auf ein aussergewöhnliches Geburtstagsgeschenk für unsere Lisl: Ich, dein Vater, habe etwa Anfang Mai 2020 (also innerhalb der ersten Coronazeit) ein Pamphlet gefunden. Es war sehr sehr alt, mehrseitig und rot. Meine Erinnerungen ergaben, dass es dich betraf und ich dachte, das ist das perfekte Geschenk für deinen 32 Geburtstag, wenn ich da rankomme. Ich schrieb daraufhin einen Brief und bat um dieses Geschenk.
29.09.2020:
Immer wieder gibt es Partys von jungen Leuten im Weinbergspark oder im James-Simon-Park. Warum können sie sich nicht zurücknehmen? Zwei Raverinnen erzählen.
von Patrick Volknant (Tagesspiegel)Samstagabend in Mitte, Weinbergspark und James-Simon-Park, der Regen des Tages hat sich verzogen. Es ist Partyzeit. Die Polizei rückt mit 300 Beamten an, um die Feier zu beenden und musste, so sagt es ein Sprecher später, „mit Nachdruck“ vorgehen, um die Menschen aus den Parks zu drängen. Einige warfen Flaschen oder zündeten Pyrotechnik.
Wenn es um die eigene Party geht, versteht Berlin keinen Spaß. Wie kaum eine andere Stadt in Europa steht die Hauptstadt für eine vibrierende Elektroszene, für durchtanzte Nächte und Clubkultur. Raven in Berlin ist zum Gegenstand von Filmen und Büchern geworden.
Es ist ein Wert an sich. Für nicht wenige scheint all das auch in der Corona-Pandemie unverzichtbar. „Raven war für mich immer eine Form von Selfcare, von psychischer Reinigung“, schwärmt Nadja. Die 26-Jährige studiert Politik, will bald ihren Master abschließen.
Ihren richtigen Namen will sie, wie auch alle anderen Personen in diesem Text, öffentlich nicht nennen. Sie ist eine derjenigen, die trotz der Corona-Pandemie, der Einschränkungen und Infektionsgefahren, an größeren Raves teilgenommen haben.
Nach Ausbruch der Pandemie versuchte Nadja zunächst, mit ihren Freunden im Rahmen des Erlaubten zu bleiben. „Natürlich haben wir uns unsere Gedanken gemacht. Wir waren nur ganz wenige und haben auch eine Liste geführt“, erinnert sie sich an eine Hausparty am ersten Wochenende nach den Clubschließungen.
Als härtere Verbote auch solche Feiern unmöglich machten, hielt sich die Raverin zwei Monate lang zurück – auch aus Angst vor hohen Strafen.
Dann ging auch Nadja zu den illegalen Partys in der Hasenheide, war auf der Suche nach dem Gefühl von früher. Allzu großen Spaß hatte sie nicht, sagt sie. Dennoch verbrachte sie einige Sommerwochenenden im mittlerweile für seine Raves berüchtigten Park. „Eigentlich achte ich sehr auf hochwertige Musik. Die gibt es in der Hasenheide allerdings nicht“, sagt sie.
Seit dem Frühjahr fanden dort regelmäßig illegale Partys statt. Immer wieder löste die Polizei Veranstaltungen mit bis zu mehreren Tausend Teilnehmern auf – und beschlagnahmte Musikanlagen. Seit 10. August dokumentiert die Polizei die Zahl des beschlagnahmten Equipments auch statistisch: Insgesamt 18 „Lautsprecherboxen und Tonabspielgeräte“ wurden in der Hasenheide beschlagnahmt. Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (SPD) witzelte, dass die Polizei mit den ganzen Boxen selbst „in die Clubszene einsteigen“ könnte.
In der Hasenheide wechselte das Publikum. Am Christopher Street Day, die Straßenparade war offiziell abgesagt, feierten unzählige Menschen aus der queeren Community in der Hasenheide. Später habe sich die Klientel gewandelt, sagt Nadja. Dass auch Menschen mitfeiern, die die Existenz des Coronavirus leugnen, ist ihr klar.
Anders als Nadja geht Sophie nicht mehr zu den Partys. Die 32-Jährige arbeitet für ein Start-up, liebt Elektromusik und das Tanzen in dunklen Clubs. Jetzt meidet sie größere Veranstaltungen. Davor hat Sophie ihre Wochenenden häufig im Berghain verbracht. Den Drang, auf eine Party zu gehen, verspürt sie nach wie vor.
Doch das Erlebnis, sagt Sophie, wäre nicht mehr das gleiche. „Dieses Gefühl, sich an einem sicheren Ort, an einem Safe Space, zu befinden, kann man gerade nicht haben, wenn das ein illegaler Rave ist, der im Wald stattfindet und jederzeit hochgenommen werden kann“, sagt die Techno-Liebhaberin.
Doch es ist nicht nur die Illegalität, die sie abschreckt: „Wenn ich tanze, dann möchte ich jemandem meine Wasserflasche geben, wenn er die gerade braucht. Ich will Begegnungen machen und nicht auf Abstand bleiben.“
Von einem Sehnsucht nach dem einstigen „Safe Space“ spricht auch Nadja. Die Hasenheide habe sich nie sicher angefühlt, gerade als Frau oder queere Person, sagt sie. Aber weil die Leute so oder so nach Wegen suchten, um feiern zu gehen, müssten mehr Partys im offiziellen und legalen Rahmen erlaubt werden. „Auch die Hygiene kann man leichter einhalten, wenn es Toiletten gibt und Desinfektionsmittel. Irgendwo im Gebüsch ist das nicht der Fall“, argumentiert sie.
Etliche Veranstalter versuchen aktuell, die Stadt mit eigenen Hygienekonzepten zu überzeugen. Im Berghain-Garten etwa fanden bereits Partys statt. Nadja war dort: „Ich hatte dort keine Angst, mich mit Corona anzustecken. Dort haben alle Masken auf dem Dancefloor getragen.“
Sophie ist selbst das bislang noch zu riskant, aber auch sie ist überzeugt davon, dass man mit schlichten Verboten nicht viel erreichen kann. „Leute, die das Gefühl haben, dass da jetzt ein riesiger Bestandteil aus dem Leben herausgerissen wird, kann ich sehr gut verstehen.“
Inzwischen diskutieren der Senat und die Bezirke darüber, die Regeln zu Virus-Eindämmung wieder zu verschärfen, die zweite Corona-Welle rollt. Die Clubs leiden. „Die waren die ersten, die dicht machen mussten und werden wohl auch die letzten sein, die irgendwann zum Normalbetrieb zurückkehren“, sagt Sophie. Gerade Menschen, die ihr Geld in der Szene verdienen, trifft das besonders schwer, sagt Nadja. Auch für Nadja wird im Winter vielleicht Schluss sein mit Elektropartys. Schon im Sommer feierte und tanzte sie nur an der frischen Luft. Sophie überlässt weiter ihrem Bauchgefühl, wann sie wieder tanzen geht. „Ich glaube, ein Großteil von uns hat seine engsten Freundschaften in den Clubs geschlossen. Das ist und bleibt einfach ein Riesending für uns“, sagt sie.
Spaziergang mit Enkelina und Hund - Die Natur entschädigt uns für CORONA!
Alle hier eingestellten Bilder, Filmsequenzen und Songs sind urheberrechtlich geschützt! Die nachfolgenden Bilder sind von Jorgo Proudmountainer.
30.09.2020: Hinweis Nr. 2 für das aussergewöhnliche Geburtstagsgeschenk für meine Tochter Lisl: Es ist noch 1 Monat bis zu deinem Geburtstag und das Gesuchte habe ich zwar gefunden, aber ich bekam vom Angeschriebenen keinerlei Rückantwort. Aber ich, dein Paps, gab nicht auf. Ich recherchierte im Internet und fand eine Person und Telefonnummer, in deren Besitz das "Geschenk" vielleicht sein konnte.
Und ich wurde belohnt. Der Mann sagte: "Ich müsste mal schauen, da muss es was geben".
Und einige Tage später wurde mir von der Person, welche du in deinem Leben kennen gelernt hast, am späten Abend, heimlich an der Haustür das "Geschenk" übergeben und freundlicherweise überlassen.
Das Original ist aussen gelb und hat eine Aufschrift.
Ich habe vor, es so zu belassen wie es ist, aber ich möchte es auf den neuesten Stand bringen.
30.09.2020: Die Neuen CORONA-Beschlüsse der Bundesregierung!
01.10.2020 REGELN in der Zeit der Corona-Pandemie an der Erich Kästner Gemeinschaftsschule in Weinstadt....
02.10.2020 Corona Donald Trump US-Präsident und First Lady positiv auf Coronavirus getestet - Was bedeutet das für den US-Wahlkampf?
US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben Corona.
Zuvor war Hope Hicks, eine enge Beraterin, positiv auf das Virus getestet worden.
06.10.2020 CORONA- NEUE FÄLLE an Schulen in Weinstadt
Betroffen sind die Silcherschule und die Erich-Kästner-Schule.
An den zwei Schulen in Weinstadt gibt es neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Wie das Landratsamt mitteilt ist an der Erich-Kästner-Schule ein Familienmitglied eines Schülers positiv getestet worden. Bis das Testergebnis des Schülers vorliegt, bleiben zwei 8. Klassen geschlossen.
Selbes gilt für drei vierte KLassen der Silchergrundschule (WKZ).
06.10.2020 Donald Trump inszeniert seine Rückkehr ins Weiße Haus als Film-Show. Er fordert die Amerikaner auf, sich von der Coronavirus-Pandemie nicht „dominieren“ zu lassen – dabei hat das Land das Virus keineswegs im Griff.
dramatische Musik wie aus einem Hollywood-Film begleitet den Hubschrauber, der Donald Trump aus dem Walter-Reed-Militärkrankenhaus zurück ins Weiße Haus bringt. Trump schreitet über den Rasen seines Domizils, auf dem Balkon nimmt er sich mit theatralischer Geste die Gesichtsmaske ab. Szenen vom Montagabend, zum Teil aus Propaganda-Videos, die der Präsident von seiner Rückkehr produzieren ließ. Vor der Kamera forderte Trump die Amerikanerinnen und Amerikaner auf, sich nicht vom Coronavirus „dominieren“ zu lassen. Zuvor hatte er schon bei Twitter geschrieben, man solle „keine Angst vor Covid“ haben und das eigene Leben nicht davon bestimmen lassen. Er werde „führen“, wie er das stets tue, so der Präsident, und bald werde man das Virus besiegt haben. Trump selbst habe nun viel über Covid-19 gelernt, beteuerte er in seinem Video – und die Bürgerinnen und Bürger müssten nun wieder „rausgehen“ und „keine Angst“ vor dem Virus haben. Für die Angehörigen und Freunde von fast 210.000 Menschen, die bislang in den Vereinigten Staaten an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, war die Vorstellung des Präsidenten an Zynismus kaum zu überbieten. Hunderttausende Amerikanerinnen und Amerikaner leiden an Spätfolgen der Infektion, Millionen haben ihre Jobs verloren oder konnten ihre Verwandten monatelang nicht sehen. Doch der Präsident ist bereits dabei, seine eigene Erkrankung in eine Triumph-Geschichte umzudeuten, die viele Beobachter nur noch zu hilflosen Faschismus-Vergleich bei Twitter angeregt. (..) Quelle: Frankfurter Rundschau.)
07.10.2020 Besuch in einem Alten-& Pflegeheim in Kernen-Rommelshausen.
07.10.2020: Es ist so toll, wenn man die eigene Musik aus der eigenen alten Jukebox "Rockola" hören kann. Die ersten vier unserer Songs ("Zwei Männer aus Italia" (der Italiansong) und "Die Fledderer" von Rissmann/Kholti und "Schrauberbrigade 2009" und "Der Würger von Freyenstein" von Benni Becker) sind jetzt auf Vinyl-Singles, 7 Zoll, gepresst, so wie früher!
Die Songtexte wurden alle von Jorgo Proudmountainer erstellt.
08.10.2020: Siegburg Die Stadt Siegburg bei Bonn hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen alle Schüler vorzeitig in die Ferien geschickt.
Die Schulen blieben an diesem Freitag geschlossen, schrieb die Verwaltung am Donnerstag auf ihrer Homepage.
Für die Schülerinnen und Schüler beginnen die Herbstferien damit einen Tag früher. Auch für die Kita-Betreuung gelten Einschränkungen. Zudem empfahl die Verwaltung den Bürgern, im gesamten Stadtgebiet auch draußen eine Maske zu tragen.
In Siegburg hatten sich in den vergangen sieben Tagen 69 Menschen pro 100.000 Einwohner angesteckt. Die Warnschwelle liegt bei 50. Der Kreis führt den Anstieg unter anderem auf einen Ausbruch in einer christlichen Gemeinde zurück - für 350 Mitglieder der Gemeinde sei Quarantäne angeordnet worden.
Hinweis 4 für das aussergewöhnliche Geburtstagsgeschenk für meine Tochter Lisl: Das Geschenk, dass wir endlich in Händen haben, ist ein kleiner Teil deines Lebens. Elke und ich haben uns aktuell sehr darüber amüsiert, obwohl ich noch ein wenig Erinnerung daran hatte. Aber das "Geschenk" kannte ich nicht und es stammt ursprünglich auch nicht von mir.
08.10.2020: Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigen sprunghaft auf über 4000!
BERLIN (dpa-AFX) - Sprunghaft steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland alarmieren die Bundesregierung und Wissenschaftler. Dabei rückt zunehmend die Entwicklung in den Großstädten in den Fokus. Gesundheitsminister Jens Spahn rief am Donnerstag zu Wachsamkeit und raschem Gegensteuern vor Ort auf, um die Lage im Griff zu behalten. Der jüngste Anstieg auf mehr als 4000 Neuinfektionen binnen eines Tages sei besorgniserregend, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Der Präsident des bundeseigenen Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, warnte: "Es ist möglich, dass sich das Virus unkontrolliert verbreitet." Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) sieht bereits den Beginn einer sogenannten zweiten Welle.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will trotzdem einen zweiten Lockdown vermeiden. "Ich möchte nicht, dass sich eine Situation wie im Frühjahr wiederholt", sagte sie bei einer Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Der Lockdown sei für die Bevölkerung ein folgenschwerer Einschnitt gewesen.
Wie das RKI am Donnerstag mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter 4058 neue Corona-Infektionen in den vorherigen 24 Stunden. Das sind gut 1200 mehr als am Mittwoch, als mit 2828 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit April gemeldet worden war. Höher war der Stand zuletzt in der ersten Aprilwoche gewesen. Auch rings um Deutschland steigen die Infektionszahlen wieder stark an.
Als ein Schlüssel in Deutschland wird die Entwicklung in den Großstädten angesehen. In der Hauptstadt Berlin und in anderen Städten hat die sogenannte 7-Tage-Inzidenz den kritischen 50er-Wert bereits überschritten. In Berlin sprang der Wert am Donnerstag auf 52,8. Zuvor war er nur in einigen Stadtbezirken über der Grenze von 50 gelegen. In Frankfurt am Main schnellte der Wert am Donnerstag sogar auf 59,1 hoch.
Merkel will mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der elf größten deutschen Städte an diesem Freitag in einer Videokonferenz die Lage beraten. Sie werde sich über die Corona-Lage und die vor Ort eingeleiteten Maßnahmen informieren, sagte ein Regierungssprecher.
Kanzleramtschef Braun sagte im "Frühstart" von RTL/NTV, man sehe in einigen Großstädten nicht nur, dass der wichtige 50er-Grenzwert überschritten werde, sondern auch, dass die Zahlen sehr schnell anstiegen. "Das heißt, dass die Kontaktnachverfolgung in den Gesundheitsämtern möglicherweise an einigen Stellen nicht mehr funktioniert, und das ist der klassische Beginn einer zweiten Welle." Über diese Regionen müsse man die Kontrolle zurückgewinnen. Dabei müsse auch wieder über Kontaktbeschränkungen nachgedacht werden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin", einige Städte wie Berlin "stehen kurz davor, die Kontrolle zu verlieren". Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte bereits am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin" gesagt: "Die Pandemie wird in den Metropolen entschieden."
Gesundheitsminister Spahn betonte am Donnerstag, es gelte zu verhindern, dass es mit schnelleren Zuwächsen zu einem Moment komme, "wo wir die Kontrolle verlieren". Er sagte zugleich: "Da sind wir noch nicht." Es komme nun auf die Balance aus Zuversicht und Achtsamkeit an. Dies betreffe auch alle Bürger - beim Einhalten von Schutzregeln wie Abstand und Masken sowie Vorsicht bei Feiern.
"Es liegt an uns allen, ob wir es schaffen", sagte Spahn. "Wenn 80 Millionen mitmachen, sinken die Chancen des Virus gewaltig." Diese Pandemie sei auch "ein Charaktertest für uns als Gesellschaft", der nur gemeinsam zu bestehen sei. In der kalten Jahreszeit komme es ergänzend aufs Lüften und ein breites Nutzen der Corona-Warn-App an. Es gebe inzwischen mehr Wissen und Instrumente für den Kampf gegen das Virus. Die Zahl der Todesfälle und Intensivpatienten in den Kliniken sei momentan nach wie vor vergleichsweise niedrig.
11.09.2020:
Hinweis 5: zum aussergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk für meine Tochter Lisl: Du und viele andere Leute sind daran beteiligt. Damals waren Partys noch möglich, zu dieser Zeit gab es kein Corona. Aber nicht, dass du meinst du bekommst eine Party geschenkt. In einigen Tagen hat dein Geburtstagsgeschenk selbst Geburtstag!
14.10.2020: Die CORONA-KRISE- STATEMENTS nach Beratungen im Bundeskanzleramt:
Bundesweit gelten die Abstands- und Hygieneregeln weiter, da gerade in der kalten Jahreszeit mit steigenden Infektionszahlen zu rechnen ist. Der allgemein gültigen Formel "AHA" für 1,5m Abstand halten, Hygiene, Tragen von Alltagsmasken wird ein "A" für "Corona-Warn-App nutzen" und ein "L" für Lüften hinzugefügt. Regelmäßiges Stoßlüften in allen privaten und öffentlichen Räumen kann die Gefahr der Ansteckung erheblich verringern.
Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen.
Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind.
Die Teilnehmerzahl soll bei privaten Feiern auf maximal 25 Teilnehmer und bei Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränkt werden, wenn örtlich ein hohes Infektionsgeschehen im 7-Tages-Verlauf erreicht wird. Steigt das Infektionsgeschehen weiter, gelten geringere Teilnehmerzahlen. Von der erweitertern AHA-Formel bis zum Bußgeld bei Falschangaben: Unter anderem auf diese Maßnahmen haben sich Bund und Länder verständigt.
Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich und wird von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert. Dies wird auch verstärkt bei falschen persönlichen Angaben in Restaurants erfolgen. Auch hier soll ein Mindestbußgeld für die Gäste, die falsche Angaben machen, von 50 Euro gelten.
Spätestens ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche werden umgehend besondere Beschränkungen erforderlich. Dazu gehören insbesondere Erweiterungen der Pflicht zum Tragen einer Mundnasenbedeckung, Einführung von Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und ggf. die Einführung einer Sperrstunde und/oder Alkoholbeschränkungen für Gastronomiebetriebe sowie weitergehende Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Veranstaltungen und insbesondere für Feiern, auch im privaten Rahmen.
Bund und Länder fordern mit dem Beschluss vom 7. Oktober 2020 alle Bürgerinnen und Bürger auf, nicht erforderliche Reisen in Risikogebiete und aus Risikogebieten heraus zu vermeiden. Touristisch Reisende aus einem Risikogebiet sollen nur dann in einem Beherbungsbetrieb untergebracht werden dürfen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist.
In bestimmten öffentlichen Bereichen wie im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen gilt eine Maskenpflicht. Dies wird von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert. Einzelheiten hierzu finden Sie bei Ihrem Bundesland.
Im Gastätten- und Gastronomiebereich sind Abstände zwischen den einzelnen Tischen und Hygienekonzepte strikt einzuhalten. Es liegt in die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger, bei Bar-, Restaurant- und Veranstaltungsbesuchen durch Angabe richtiger und vollständiger Personendaten und Kontaktinformationen ein schnelles Erkennen und Eindämmen von Corona-Ausbrüchen zu unterstützen. Werden falsche persönliche Angaben gemacht, können Ordnungsbehörden konsequent sanktionieren und ein Mindestbußgeld von 50 Euro von den Gästen erheben. Details regeln die Länder in eigener Verantwortung.
In welchem Rahmen kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter stattfinden können, darüber entscheiden die Bundesländer in eigener Verantwortung.
Insbesondere werden sie Regelungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl bei privaten Feierlichkeiten erlassen. Bei kumulativ mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage gilt eine Höchstteilnehmerzahl. Diese soll für Feierlichkeiten in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmer festgelegt werden. In privaten Räumen wird dringlich empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Teilnehmern durchzuführen. Wenn in einem Landkreis die 7-Tages-Inzidenz von 50 überschritten wird, sind weitere Maßnahmen zu erlassen. Insbesondere soll die Teilnehmerzahl auf höchstens 25 Teilnehmer in öffentlichen oder angemieteten Räumen festgelegt werden. In privaten Räumen wird dringlich empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als zehn Teilnehmern durchzuführen. Ausnahmen können für angemeldete Feierlichkeiten mit vom Gesundheitsamt abgenommenen Hygieneplänen zugelassen werden. Eine Festlegung niedrigerer Werte beziehungsweise Inzidenzen durch ein Land oder eine Kommune bleibt unbenommen.
Dabei sind stets Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bevorzugt sollen diese Zusammenkünfte im Freien abgehalten werden.
14.10.2020: In Baden-Württemberg gilt seit 11/12.10.2020:
Personen, die falsche Kontaktangaben in Gaststätten, Veranstaltungen oder anderen Dienstleistungen machen, können mit einem Bußgeld belegt werden. Wer sich weigert, seine Kontaktdaten richtig und komplett anzugeben, darf das gastronomische Angebot, das Geschäft oder die Veranstaltung nicht besuchen beziehungsweise die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen.
Das generelle Betriebsverbot für Prostitutionsstätten wird aufgehoben. Die Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 Prostituiertenschutzgesetzes ist wieder erlaubt, sofern die Räumlichkeit in der die entgeltliche sexuelle Dienstleistung erbracht wird, von nicht mehr als zwei Personen genutzt wird.
In Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen sowie bei jeder sonstigen Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes gilt die Maskenpflicht nach § 3 der Corona-Verordnung.
Es gelten die allgemeinen Infektionsschutzvorgaben nach § 14 der Corona-Verordnung. Dazu zählen die Hygieneanforderungen nach § 4 der Corona-Verordnung, ein Hygienekonzept nach § 5 der Corona-Verordnung und die Erfassung der Kontaktdaten des Kunden oder der Kundin nach § 6 der Corona-Verordnung.
15.10.2020: Das Robert-Koch-Institut teilt mit:
Bei den intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab.
Rund 8700 Intensivbetten sind in Deutschland derzeit jedoch noch frei.
Das RKI schreibt zur momentanen Situation: „Aktuell ist ein beschleunigter Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten. Daher wird dringend appelliert, dass sich die gesamte Bevölkerung für den Infektionsschutz engagiert."
16.10.2020: Zur aktuellen Lage teilt das Robert-Koch-Institut mit:
Anzahl | Differenz zum Vortag |
Fälle in den letzten 7 Tagen |
7-Tage- Inzidenz |
Todesfälle | |
---|---|---|---|---|---|
Baden-Württemberg | 57.455 | +967 | 4.226 | 38,1 | 1.920 |
Bayern | 76.680 | +1.145 | 4.647 | 35,4 | 2.702 |
Berlin | 20.088 | +551 | 2.710 | 73,9 | 239 |
Brandenburg | 5.211 | +113 | 512 | 20,3 | 172 |
Bremen | 3.377 | +103 | 498 | 73,1 | 62 |
Hamburg | 9.456 | +168 | 603 | 32,6 | 278 |
Hessen | 24.151 | +670 | 2.940 | 46,8 | 571 |
Mecklenburg- Vorpommern |
1.590 | +58 | 225 | 14,0 | 20 |
Niedersachsen | 24.724 | +715 | 2.192 | 27,4 | 710 |
Nordrhein-Westfalen | 86.315 | +2.154 | 8.940 | 49,8 | 1.936 |
Rheinland-Pfalz | 12.884 | +237 | 1.097 | 26,8 | 262 |
Saarland | 4.013 | +53 | 442 | 44,8 | 177 |
Sachsen | 9.335 | +213 | 1.033 | 25,4 | 255 |
Sachsen-Anhalt | 3.057 | +58 | 179 | 8,2 | 71 |
Schleswig-Holstein | 5.510 | +54 | 355 | 12,2 | 163 |
Thüringen | 4.711 | +75 | 376 | 17,6 | 196 |
Gesamt | 348.557 | +7.334 | 30.975 | 37,2 | 9.734 |
16.10.2020:
HINWEIS 6 zum besonderen Geburtstaggeschenk für meine Tochter Lisl:
Am 16.11. hat dein Geburtstagsgeschenk seinen Geburtstag. Die Buchstaben F. und S. haben mit dem Geschenk zu tun. Mehr wird heute nicht verraten.
16.10.2020: ZDF NACHRICHTEN: Ab kommenden Montag gilt in Schulklassen in Baden-Württemberg, während dem weiterführenden Unterricht (ab 5. Klasse) die Maskenpflicht auch in den Schulklassen!
17.10.2020: Einer von unseren Freunden musste sich einem Coronatest unterziehen,
weil ein Arbeitskollege positiv getestet wurde. Mehrere Kollegen tauschten am 17.10.2020 ihr Testergebnis aus- alle waren zum Glück negativ.
Joachim schickte mir sein Ergebnis zu, welches er vom Gesundheitsamt mitgeteilt bekommen hat (siehe Bild links).
19.10.2020 KORB: Selbst an Corona erkrankt: Arzt Issa Garfami aus Korb war sechs Wochen im Koma - wie geht es ihm jetzt?
„Es gingen wohl Gerüchte rum, dass ich an dem Virus gestorben sei“, sagt Dr. Issa Garfami. Der Facharzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Akupunktur und Schmerztherapie war selbst mit dem Coronavirus infiziert. Ende März steckte sich der Arzt aus Korb an, bis Mitte Juni war er in Behandlung. Während seine Ehefrau und sein Sohn die Krankheit mit leichten grippalen Symptomen überstanden, sah es bei Issa Garfami ganz anders aus. Er lag auf der Intensivstation, musste künstlich beatmet werden und nahm in dieser Zeit 22 Kilo ab. Nun ist er wieder fit und seit Anfang Oktober arbeitet er sogar wieder – nach einer sechsmonatigen Pause.
Die Gemeinschaftspraxis, die er bis Ende März mit Dr. Eberhard Berg leitete, musste zunächst coronabedingt geschlossen werden. Issa Garfami lag im Krankenhaus und sein Kollege verabschiedete sich in den Ruhestand. „Meine Frau hat Vertretungsärzte gefunden“, sagt Garfami. In seiner Abwesenheit wurde er von einer Kollegin aus Winnenden und einem Kollegen aus Waiblingen vertreten. „Alle haben geholfen, wie sie konnten“, sagt er und ist jedem sehr dankbar, der in dieser Zeit seine Familie und die Praxis unterstützt hat. Sei es mit Anrufen, Genesungskarten oder anderweitig. Sein Dank gilt insbesondere seiner Frau: „Meine Frau musste alle Entscheidungen treffen. Ich bin stolz auf sie.“
Wo er sich infiziert hat, weiß der Arzt nicht. „Mit einer großen Wahrscheinlichkeit in der Praxis.“ Es ist genau die Phase gewesen, in der nach und nach verschiedene Länder zu Risikogebieten erklärt wurden. Zu der Zeit seien auch einige Urlauber in der Praxis gewesen. Daher nimmt er an, dass ein Reise-Rückkehrer ihn angesteckt haben könnte. „Ich habe mich nicht wohlgefühlt und habe sicherheitshalber alle meine Termine abgesagt“, sagt er. „Wir haben Laboruntersuchungen veranlasst, meine Entzündungsparameter waren sehr hoch.“ Issa Garfami ging sofort vom Coronavirus aus. Noch zehn Tage vor diesem Vorfall hatte sich das ganze Praxisteam vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen, das Ergebnis fiel bei allen negativ aus.
Dann wurde Dr. Garfami nach Winnenden ins Krankenhaus eingeliefert und untersucht. Doch sein Zustand habe sich zunehmend verschlechtert, so dass er zunächst nicht-invasiv beatmet wurde. Bei dieser Methode werde die Atmung des Patienten mit einem Beatmungsgerät unterstützt, ohne dass eine Intubation oder Tracheotomie erforderlich sind. Allerdings half Issa Garfami das nicht. „Die Ärzte haben sich für eine invasive Beatmung entschieden“, sagt er und zeigt auf seinen Hals „durch einen Schnitt in die obere Luftröhre“. Doch auch das habe nicht genügt. „Dann haben sie gemerkt, dass es trotz der invasiven Beatmung nicht ausreichend ist.“
Nach acht bis neun Tagen im Winnender Klinikum habe sich sein Zustand nicht verbessert, so dass seine Kollegen ihn nach Tübingen verlegten. In die Stadt, in der Issa Garfami vor vielen Jahren Medizin studiert hat. Dort kam eine Herz-Lungen-Maschine namens ECMO (extrakorporale Membran-Oxygenierung) zum Einsatz. „Die Maschine übernimmt die Aufgabe der Lunge“, erklärt Issa Garfami. Das Ziel dahinter sei, dass sich die Lunge erholen soll. „Die Mediziner sagen, das ist die letzte und beste Chance.“
„Daraufhin war ich etwa sechs Wochen im künstlichen Koma.“ Fünf Wochen nach dem Koma habe er zwei Wochen auf der Intensivstation verbracht. Dort habe man schließlich die Maschine entfernt, so dass er langsam wieder angefangen habe, selbstständig zu atmen.
In dieser Zeit habe ihn weder seine Frau noch jemand anderes besuchen dürfen. Zweimal am Tag habe seine Frau mit den behandelnden Ärzten telefoniert und sich über den Zustand ihres Ehemannes informiert. Denn dieser sei nicht immer stabil gewesen. „Drei Tage lang war die Situation sehr kritisch“, unterstreicht Issa Garfami.
„Es kam eine Phase, in der sich meine Nieren- und Leberwerte verschlechtert haben.“ Es habe auch einige Komplikationen gegeben, etwa eine Blutung im hinteren Bauchraum, so der Allgemeinarzt. Ursache seien die vielen Blutverdünnungsmittel gewesen, die er während der Behandlung eingenommen habe.
Zwar ist Issa Garfami wieder fit, doch beim Gehen verwendet er eine Krücke. „Am Anfang konnte ich mein Bein gar nicht bewegen“, sagt er. Seine Beinmuskeln seien geschwächt und er habe im gesamten Körper Muskelschmerzen. „Ich gehe davon aus, dass ich noch sechs Monate brauchen werde, bis ich normal laufen kann.“
Doch immerhin: Es ist kein bleibender Schaden entstanden, davon ist Issa Garfami überzeugt. Er ist guter Dinge.
Nach drei negativen Testergebnissen und guten Laborwerten sei er am 15. Juni aus der Klinik entlassen worden. Obwohl man ihm im Anschluss direkt einen Reha-Aufenthalt empfahl, habe er nach Hause gewollt. „Während der stationären Behandlung habe ich 22 Kilo abgenommen“, berichtet er. Doch zu Hause bei den Gerichten seiner Frau habe es nicht lange gedauert – innerhalb kurzer Zeit habe er gut 15 Kilo wieder zugenommen. „Das war tatsächlich die richtige Entscheidung.“
Auch wenn er sich wieder fit für die Arbeit fühlt, weiß Garfami, dass die Gefahr längst nicht vorbei ist. Er zeigt auf seine Maske, das Plexiglas, das zwischen ihm und den Patienten steht und das geöffnete Fenster: „Die Infektionsmaßnahmen sind die allerwichtigsten Mittel, die wir haben.“ Denn, so der Arzt: „Eine Impfung haben wir noch nicht.“
19.10.2020 Waiblingen: Maskenpflicht nicht nur in der Fußgängerzone: OB Hesky über die neuen Regeln, Schilder in Waiblingen und eine "Herkulesaufgabe"
Von diesem Montag an gilt auch in Waiblingen in der Fußgängerzone eine Maskenpflicht. Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht auch auf Gehwegen, sobald der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Es gäbe zwar nicht gleich Bussgelder aber der Ordnungsdienst sei unterwegs (WKZ).
Jorgo meint dazu:
Was alles lange gut war steht wieder auf dem Prüfstand. Der Rems-Murr-Kreis ist zum Risikogebiet geworden. Werden wir wieder erleben, dass sich das Hamsterrad in den Supermärkten dreht? Klopapier, Mehl, Nudeln usw. im Unverstand gekauft werden?
Haben es die unbelehrbaren Coronaleugner, Maskenverweigerer, die süchtigen Partygänger und Auslands-Urlaubsnarren, mit ihrem starr- & eigensinnigen Verhalten, auf Kosten aller, endlich geschafft, das Virus in der ganzen Welt wieder aufflammen zu lassen?
Unser Enkelkind hatte sich auf ihren Kindergeburtstag gefreut. Dieser musste abgesagt werden, da die einzelnen Gäste-Kinder aus verschiedenen Haushalten stammen. Und es wird noch viele weinende Kinder geben.
An Feiern und andere Treffen dürfen nur maximal 10 Personen teilnehmen, wenn mehr als zwei Haushalte zusammen kommen. Die Sperrzeit von Gaststätten ist auf 23 Uhr festgelegt.
Somit stehen die Gaststätteninhaber, Pubs u.a. auch schon wieder mit dem Rücken an der Wand.
Alles auf Anfang!
19.10.2020 Ärztin nach Appell an Corona-Leugner: „Ich sehe ja die Patienten, ich bilde sie mir nicht ein“
Frau Dr. Holzner, vor einigen Tagen ging ein Facebook-Post von Ihnen viral, in dem Sie ihrem Unmut über Corona-Leugner Luft machten und auch ein Bild einer kranken Lunge geteilt haben. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?
Dass es Maskenverweigerer und Corona-Leugner gibt, die auf Demonstrationen ohne Maske nah beieinander stehen und das System niederbrüllen – das ist ja nicht neu. Bei mir war es an dem Tag aber so, dass ich Dienst in der Notaufnahme hatte und fast 24 Stunden als Oberärztin vor Ort war, weil wir an diesem Tag einen Notfall nach dem anderen bekamen. Ein Teil davon waren auch Covid-19-Patienten, wir haben tatsächlich fast stündlich welche aufgenommen. Ich glaube, es waren siebzehn. Auch in den Tagen davor hatten wir einen Anstieg erlebt. Aber in meinem Dienst war es besonders schlimm.
Danach habe ich das Bild gepostet, weil ich das selbst ziemlich eindrucksvoll fand und auch geeignet, um es anderen zugänglich zu machen. Es ist von einem Patienten, der noch relativ jung war – um die 50 – und der schlussendlich auf der Intensivstation gelandet ist. Er hatte nicht wirklich an Covid-19 geglaubt.
Das war also die Lunge eines Patienten, der nicht an Covid-19 geglaubt hat?
Ja, zumindest konnte er das mit Covid-19 nicht so richtig fassen. Ich würde ihn nicht als Leugner bezeichnen. Aber er war dann schon irritiert, als er hörte, dass die Lunge aufgrund von Covid-19 angegriffen ist und er Sauerstoff braucht. Das war ihm, glaube ich, nicht ganz klar.
Sie schreiben in Ihrem Beitrag auch, dass Sie und Ihre Kollegen sich täglich dem Virus aussetzen. Wie kann man sich Ihren Klinikalltag derzeit vorstellen?
Wir sind ja schon seit März an die Schutzmaßnahmen gewöhnt. Wir arbeiten sowieso nur noch mit Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Masken, Face Shields, Kittel, und so weiter. Schließlich müssen wir bei jedem Patienten mit den entsprechenden Symptomen davon ausgehen, dass er Covid-positiv sein könnte. Um uns und andere Patienten zu schützen, vermummen wir uns. Der Aufwand, was die Hygienemaßnahmen und das ganze Umziehen angeht, hat deutlich zugenommen. Das ist auch für uns sehr anstrengend.
Man muss aber auch dazu sagen, dass die Uniklinik Essen die erste Anlaufstelle für viele Covid-19-Patienten ist. Da gibt es im Umfeld keine vergleichbaren Krankenhäuser, weil alle zu uns verlegt werden. Aber ich beschreibe in dem Post ja auch nicht den Alltag in anderen Krankenhäusern, sondern meinen eigenen Alltag in der Notaufnahme des Uniklinikums. Und da ist es so, dass wir iimmer mehr Patienten mit Covid-19 bekommen.
Also der Anstieg ist spürbar?
Genau. Wir erleben einen Anstieg. Der verläuft zwar nicht linear, aber die Kurve geht auf jeden Fall nach oben.
Angenommen, Sie kommen nach einer langen Schicht aus dem Krankenhaus und kriegen mit, wie sich jemand darüber beschwert, dass er beim Einkaufen eine Maske tragen muss. Was würden Sie ihm entgegnen?
Da entgegne ich gar nichts mehr. Das lohnt sich nicht. Für uns ist das Maskentragen sowieso total normal. Jeder Chirurg, der operiert, setzt auch nicht mitten in der OP die Maske ab. Eine Maske für eine gewisse Zeit aufzuziehen, beispielsweise zum Einkaufen – das kann jeder leisten und da gibt es für mich auch keine Diskussion, ob man das aushält oder nicht.
Wie waren denn die Reaktionen auf Ihren Facebook-Post?
Sehr gemischt. Einerseits haben Leute gelobt, dass das endlich mal jemand so deutlich formuliert und die Leute aufweckt. Das war ja auch meine Intention. Generell poste ich nie etwas geplant, sondern immer Dinge, die mich in dem Moment beschäftigen. Ich habe allerdings nicht damit gerechnet, dass der Post so einen Nerv treffen wird.
Was ich auch nicht erwartet habe, war der Shitstorm und die persönlichen Hassangriffe und Beleidigungen unter der Gürtellinie. Mir war vorher in dem Ausmaß nicht klar, was im Internet alles so abgehen kann. In dem Sinne kann ich Herrn Drosten und all den anderen, die in der Covid-Pandemie Stellung bezogen haben, noch einmal meinen höchsten Respekt aussprechen – weil sie sicherlich auch viele schlimme Kommentare ertragen mussten.
Wie sind Sie denn mit diesen schlimmen Kommentaren umgegangen?
Wenn man einen Post absetzt, verfolgt und kommentiert man noch die ersten 100 Kommentare. Ich habe mir grundsätzlich abgewöhnt, Gegenkommentare zu kommentieren, denn damit gießt man nur Öl ins Feuer. Und wie sagt man aktuell so schön: „Don’t feed the troll.“ Hinzu kommt: Wer streitet und diskutiert, braucht Energie. Und ich habe keine Energie für Leute, die es nicht wert sind, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt. Ich stecke meine Energie lieber in die Behandlung meiner Patienten.
Sie schreiben in ihren Beitrag auch: „Die zweite Welle kommt nicht. Sie ist da.“ Was muss Ihrer Meinung nach jetzt passieren?
Wenn wir jetzt einfach mal retrospektiv schauen und uns wieder in den März begeben, sehen wir, dass wir jetzt schon am Peak der Zahlen sind, die wir damals hatten. Gleichzeitig sieht man, dass immer mehr Risikostädte in Deutschland aufpoppen, weil die Zahlen über die 50 Inzidenzen gehen.
Ich bin auch nicht unbedingt dafür, dass wir uns alle wieder sozial isolieren und einen großen Lockdown machen. Ich glaube aber trotzdem, dass es vernünftige Hygienekonzepte geben muss, um ein normales Leben weiterzuführen. Dennoch sollte man von jedem Einzelnen erwarten dürfen, dass er Situationen vermeidet, in denen sich viele Leute anstecken können. Also Großveranstaltungen oder Feiern mit einer gewissen Anzahl an Leuten, etwa wie die Hochzeit in Hamm. Da hatten sich 180 Leute angesteckt, die dann ja wahrscheinlich wiederum andere angesteckt haben (Quelle RND.)
19.10.2020: Zwei Landkreise überschreiten 200er-Marke
Es sind traurige Rekorde: Am Montagmorgen lag im bayrischen Berchtesgardener Land die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Montagmorgen bei 252,1. Damit überschritt die Region als erster Landkreis in Deutschland die 200er-Marke deutlich, ein bitterer Rekord.
Kurze Zeit später zog dann auch der niedersächsische Landkreis Delmenhorst mit 223 auch über die kritische Marke. Bereits am Wochenende hatte Delmenhorst einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von fast 200 erreicht.
Die Stadt Chemnitz hat den kritischen Grenzwert für die Einstufung als Corona-Risikogebiet überschritten. In den vergangenen sieben Tagen seien 134 neue positive Fälle aufgetreten, teilte die Stadt am Montag mit. Damit sei der Grenzwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner mit 53,7 deutlich überschritten. Die Situation sei besorgniserregend.
Die Stadt kündigte eine neue Allgemeinverfügung an, die weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorsieht und ab Mittwoch gelten soll. Ansammlungen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind dann verboten, Feiern privat oder in Gaststätten künftig nur noch mit bis zu zehn Personen erlaubt. Bei Sportveranstaltungen dürfen keine Besucher anwesend sein. Für Schank- und Gaststätten wird es von 22.00 Uhr an eine Sperrstunde geben.
Die Stadt Gütersloh und der Rhein-Erft-Kreis haben ebenfalls die wichtige Grenze von 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervor ging, lagen die Werte bei 53,7 und 55.
Der Landkreis Görlitz hat nach eigenen Angaben den Grenzwert für die Einstufung als Corona-Risikogebiet überschritten. In den vergangenen sieben Tagen seien rund 56 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten. Die Kreisverwaltung habe deshalb eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die von Montag am gelte, wie das Landratsamt mitteilte. Großveranstaltungen, Versammlungen und Feiern sind demnach nur noch mit weniger Teilnehmern erlaubt. Gleiches gilt für private Treffen. Bei Zusammenkünften in geschlossenen Räumen außerhalb der eigenen Wohnung und im öffentlichen Raum wird dringend das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung empfohlen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht gewahrt werden kann und keine alternativen Schutzvorrichtungen wie Trennscheiben zur Verfügung stehen.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Berlin wächst nach wie vor. Am Sonntag wurden 302 weitere Fälle registriert. Das geht aus dem neuen Lagebericht der Gesundheitsverwaltung hervor. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle liegt nun bei 21 428. 16 104 (+210 im Vergleich zu Samstag) der Betroffenen gelten als genesen. 241 Menschen starben in Zusammenhang mit Covid-19 (+2).
Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs den Angaben zufolge auf 86,9. Damit liegt Berlin weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50. Heraus sticht weiter Neukölln mit 179,1 - bundesweit ein Hotspot. Auch in Mitte (133,8), Friedrichshain-Kreuzberg (113,3) und Tempelhof-Schöneberg (101,4) liegt der Wert über 100.
Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten beträgt 5,3 Prozent (Quelle RND.)
Auch die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg und die der Städte, die dort den Grenzwert überschreiten, nimmt zu. In Heilbronn war der Warnwert am Samstag mit 82,9 am höchsten. In Stuttgart ging er auf 69,2 zurück. Über der kritischen Schwelle von 50 lagen auch der Alb-Donau-Kreis (63,9) die Landkreise Esslingen (74,9), Göppingen (50,7), Ludwigsburg (72,6), Reutlingen (51,2), Schwäbisch Hall (55,9), Tübingen (65,6) sowie der Schwarzwald-Baar-Kreis (58,8). Auch die Städte Mannheim (58,6) und Baden-Baden (54,4) überschritten den Wert.
Wegen des Anstiegs der Infektionszahlen hat Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe ausgerufen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie eine verschärfte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und zusätzliche Kontaktbeschränkungen taten am Montag in Kraft, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung mitteilte.
In Hessen haben sich binnen eines Tages weitere 407 Menschen nachgewiesen mit dem Coronavirus angesteckt. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntagmorgen starb ein weiterer Mensch an den Folgen einer Infektion. Die Zahl der Todesfälle lag damit bei insgesamt 573. Seit Beginn der Pandemie wurden 25.440 Corona-Fälle in Hessen registriert.
Die Stadt Offenbach führte weiterhin die Liste der Kommunen mit mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) an: Der Wert lag bei 115,1. In Kassel lag die Inzidenz bei 106,9 und in Frankfurt bei 101,0.
Den kritischen Wert von 50 überschreiten weiter auch der Kreis Groß-Gerau (85,2), der Main-Taunus-Kreis (67,1), der Hochtaunuskreis (65,4), die Stadt Wiesbaden (60,0) sowie der Kreis Bergstraße (57,3). Der Kreis Offenbach lag mit einer Inzidenz von 59,0 ebenfalls über der Schwelle. Einige Kommen sanken auch wieder unter den kritischen Wert von 50: Dazu zählten laut den RKI-Zahlen Darmstadt (47,5), der Lahn-Dill-Kreis (47,4) und der Kreis Marburg-Biedenkopf (46,9).
Siehe auch die Corona-Karte der Hotspot-Gebiete unten (Quelle RND):
20.10.2020: Weinstadt-Großheppach, EDEKA.
ES GEHT SCHON WIEDER LOS!
Ich war heute beim Einkaufen und musste feststellen, dass sich alles wiederholt. Nein, es sind nicht die alten Bilder, welche ich hier eingestellt habe, es sind Bilder aus der Gegenwart.
Bilder vom Dienstag, 20.10.2020. Und es wurden nicht nur Mehl und Zucker razionalisiert, auch andere altbekannte Gegenstände, wie Toilettenpapier und die Küchenrollen, finden wieder die Aufmerksamkeit der HAMSTER.
20.10.2020: Hinweis 7 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk!
Liebe Lisl, du warst einst im königlichen Stand, heute bist du eine Königin!
20.10.2020: Hinweis 8 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk!
Es ist "modern in jeder Beziehung" und "ein hochdramatischer Stoff", sagte einst die Person, welche uns das Geschenk abends an die Tür brachte. Und diese Person kam gewissermassen über den Regenbogen.
20.10.2020: CORONA-NEWS in Kürze:
21.10.2020: Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreis teilt mit, der rote 50 er Indez ging auf 41 zurück. Es geht jetzt um Stabilisierung der Zahl oder gar dessen weiteren Rückgang innerhalb der nächsten 7 Tagen. Reagiert der Zähler weiterhin positiv können die Neuauflangen wieder aufgehoben werden.
Die meisten aktuellen Corona-Fälle gibt es in Fellbach, wo derzeit 60 Menschen wegen einer aktuellen Infektion in Quarantäne sind. Dahinter kommt Waiblingen (43), Schorndorf (19 und Weinstadt, Kernen und Winnenden (je 13), Remshalden (11), Leutemnbach (9), Welzheim (7), Korb (4), Auenwald (4). Insgesamt gibt es im RMK 240 Infizierte in Quarantäne. Die stärkste betroffene Altersgruppe liegt bei den 21-30-jährigen mit 61 Fällen. Unter 21 sind es 44 Fälle.
Unter den über 61-jährigen gibt es 27 aktute Fälle (Quelle WKZ.)
22.10.2020: Gesundheitsminister Jens Spahn positiv auf CORONA getestet.
Das Coronavirus hat die Bundesregierung erreicht: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist positiv getestet worden. Noch am Morgen war er im Bundeskanzleramt.
Das teilte das Gesundheitsministerium an diesem Mittwoch mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben, bislang hätten sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt. Alle Kontaktpersonen werden nach Angaben des Ministeriums aktuell über die Infektion informiert.
Fotos zeigen, dass Spahn an diesem Mittwochvormittag im Bundeskanzleramt an der Kabinettssitzung teilnahm. Auf den Bildern ist Spahn mit einem Mund-Nasen-Schutz zu sehen. Deswegen müsse das Kabinett nicht gesammelt in Quarantäne, wie ein Regierungssprecher sagte. Das Kabinett tage unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.
Am Abend dann äußerte sich Spahn selbst auf Twitter. "Danke für die vielen guten Wünsche", schrieb er im Kurzbotschaftendienst. Er sei in häuslicher Isolation und erhole sich mit Erkältungssymptomen. "Allen, mit denen ich Kontakt hatte, wünsche ich, dass sie gesund bleiben. Geben wir weiter aufeinander acht!" (Quelle: t-online.)
22.10.2020: Hinweis 8 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk! Du hattest einen Vorteil denn bei mir hätte man gesagt: "Hallo, ohne ....kommen sie hier nicht rein!"
22.10.2020: ARD Mittagsmagazin- Zahl der täglichen Neuinfektionen in Deutschland:
Am 13.10.2020 waren es 4.122 Neuinfektionen pro Tag.
Am 22.10.2020 waren es 11.287 Neuinfektionen pro Tag.
22.10.2020: Gaststättenbesuch in der "ROSE" in Weinstadt-Großheppach. Vorbildlicher Infektionsschutz. Jeder zweite Tisch wurde leer belassen wegen der Abstandsklausel.
Bedienungen und Chef und Chefin trugen ihre Mund-nasenmasken. Das Essen war vorzüglich. Das überbackene Kalbsschnitzel mit Pommes und Salat war einfach Klasse. So wie auch der Rostbraten.
Nur eine hatte keinen Mundschutz an... (siehe unten)
22.10.2020 Negativ-Rekord: 276 Corona-Neuinfektionen in Hamburg
In Hamburg sind so viele Corona-Neuinfektionen registriert worden wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Die Gesundheitsbehörde meldete am Donnerstag 276 neue Fälle.
Der bisherige Rekordwert war am 24. März mit 248 Corona-Infektionen gemeldet worden. Auch bundesweit wurde ein Rekordwert registriert. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 11.287 Fälle binnen 24 Stunden.
Die Zahl der Hamburger Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, die schon am Montag den kritischen Wert von 50 überstiegen hatte, liegt jetzt bei 64,6. Das RKI gab diesen in rechtlicher Hinsicht maßgeblichen Wert am Donnerstag für Hamburg mit 46,5 an. Laut Gesundheitsbehörde liegt die Abweichung vor allem in einer verzögerten Erfassung der Daten begründet.
Angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen plant der Senat nach Informationen von NDR 90,3 für Freitag eine Sondersitzung. Dabei soll es um weitere Einschränkungen gehen. Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) kündigte am Donnerstagabend im Hamburg Journal des NDR Fernsehens an, dass der Senat eine Beschränkung der Zahl von Personen beschließen werde, die bei privaten Feiern im eigenen Wohnraum zusammenkommen dürfen. Jüngst hatten sich Bund und Länder für Regionen mit hohen Infektionszahlen darauf verständigt, dass sich im öffentlichen Raum nur noch zehn Personen treffen dürfen. Bei Feiern im privaten Raum sollen maximal zehn Menschen aus höchstens zwei Haushalten zusammenkommen dürfen. Derzeit sind es in Hamburg noch maximal 25 Personen im öffentlichen und 15 im privaten Raum. Dabei spielt es keine Rolle, aus wie vielen Haushalten sie stammen.
Entscheiden muss der Senat auch darüber, ob der Winterdom auf dem Heiligengeistfeld abgesagt wird, der eigentlich in gut zwei Wochen beginnen soll. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte bereits gesagt, er sehe kaum noch Chancen für das Volksfest. Mehrere CDU-Politiker machten sich dafür stark, dass der Dom nicht abgesagt wird.
Hamburg hatte erst in der Vorwoche seine Verordnung verschärft. Seit Sonnabend gilt in der Gastronomie eine Sperrstunde zwischen 23 und 5 Uhr. Berufs- und Oberstufenschüler müssen seit Montag auch im Unterricht Masken tragen.
In Hamburger Krankenhäusern werden derzeit 79 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt - sieben mehr als am Vortag. Die Zahl der Infizierten auf Intensivstationen stieg seit Mittwoch um 2 auf 27. Bislang starben nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf 241 Menschen an einer Covid-19-Erkrankung. Diese Zahl ist seit dem 2. Oktober unverändert.
Seit Beginn der Pandemie infizierten sich in Hamburg 10.682 Menschen mit Sars-CoV-2. Nach RKI-Schätzungen können inzwischen etwa 8.000 davon als genesen angesehen werden (Quelle NDR.)
23.10.2020: Corona im Rems-Murr-Kreis: Inzidenz noch höher als angenommen- 51 bedeutet rot!
Seit dem 19. Oktober gilt für ganz Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe mit verschärften Regelungen. Damit gilt auch für den Rems-Murr-Kreis die aktuelle Corona-Verordnung des Landes („Rechtsverordnung über iinfektionsschützende Maßnahmen“)
Informationen zur Sperrstunde im Rems-Murr-Kreis
Die Sperrzeit für Gastronomiebetriebe beginnt bereits um 23 Uhr. Sie endet weiterhin um 6 Uhr. Während der Sperrzeit darf in der Gastronomie zudem kein Alkohol verkauft werden, d.h., ein Außer-Haus-Verkauf ist von 23 bis 5 Uhr nicht möglich. Damit dürfen Gastronomen ab 23 Uhr auch keinen Alkohol zum Mitnehmen verkaufen.
Informationen zur Maskenpflicht im Rems-Murr-Kreis
Zusätzlich zur vom Land geregelten Maskenpflicht gilt im Rems-Murr-Kreis eine Maskenpflicht auf allen Märkten und Messen in geschlossenen Räumen und im Freien sowie in sogenannten „Verdichtungszonen“ im öffentlichen Raum. Gemeint sind gut besuchte Bereiche wie Straßen oder Plätze, in denen wenig Raum zum Ausweichen ist. Wenn an solchen Orten eine Maskenpflicht gilt, weist die Kommune direkt vor Ort durch Schilder darauf hin.
Der Rems-Murr-Kreis gilt derzeit als Corona-Risikogebiet, da nach Mitteilung des Landesgesundheitsamts am 19. Oktober 2020 erstmals der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tage überschritten wurde. Aktuell steht die Corona-Ampel mit einem Wert von 51 weiterhin auf Rot.
Gegenüber der letzten Darstellung wurden am 23. Oktober 2020 78 Neuinfektionen gemeldet.
Siehe unten die aktuelle Coronakarte des LRA Rems-Murr-Kreis; Gesundheitsamt.
24.10.2020: Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz ist auch am Freitag erneut angestiegen. 594 neue Fälle sind der höchste Wert seit Beginn der Pandemie.
Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sind inzwischen insgesamt 15.768 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz registriert worden. 4.557 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus iinfiziert. Seit Donnerstag wurden 48 weitere Personen ins Krankenhaus gebracht. 10.943 Menschen gelten als genesen. Es gab einen weiteren Todesfall - die Zahl liegt nun bei 268.
Seit Freitag gilt für fünf weitere Städte und Kreise im Land die Warnstufe Rot. Dabei handelt es sich laut Landesuntersuchungsamt um den Kreis Germersheim (55,8), den Kreis Mainz-Bingen (59,1), die Südwestpfalz (68,5), den Kreis Trier-Saarburg (54,9) sowie die Stadt Trier (63,7).
Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen weist der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit 151,4 Fällen auf. Es folgen der Kreis Altenkirchen mit 107,9 Fällen sowie der Kreis Bernkastel-Wittlich (105,8).
Über dem kritischen Wert von 50 liegen zudem die Stadt Mainz (100,2 Fälle), die Stadt Ludwigshafen (79,5), die Stadt Zweibrücken (64)) sowie der Kreis Birkenfeld (79,1), der Vulkaneifelkreis (100,6), die Kreise Cochem-Zell (71,7) und Neuwied (54,7). Hier gilt ebenfalls die Corona-Warnstufe Rot.
Durchschnittlich liegt der Inzidenzwert für ganz Rheinland-Pfalz bei 57,3 (Quelle SWR).
24.10.2020: Hinweis 9 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk! Wenn man jung ist, dann liegt man auf dem Boden oder man sitzt, während der Feierlichkeiten und auf dem Boden sind auch die Speisen und Getränke angerichtet. Im Alter würde einem der Rücken weh tun und man würde einen Kran brauchen um wieder hochzukommen.
24.10.2020 Aus der STATISTIK: In Deutschland kommen laut Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf 1.000 EinwohnerInnen 4,3 ÄrztInnen. Damit ist die Bundesrepublik im vergleich mit anderen Corona-Kriesengebeiten gut versorgt, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. In den USA kommen beispielsweise auf 1.000 Menschen nur 2,6 ÄrztInnen mit Patientenkontakt. Indes sagten diese Zahlen wenig über die Qualität der Versorgung oder die Fähigkeiten des Gesundheitssystems, mit einer Pandemie umzugehen, aus wie Italien (4,0) einerseits und China (2,0) andererseits zeigen (Quelle und Bildauszug: statista Stand 25.03.2020.)
24.10.2020: Hinweis 10 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk, ich bin ja kein Knauser! Dein Geschenk ist viel älter als du damals warst.
25.10.2020: Am Sonntag gab es in Baden-Württemberg weitere 1.118 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 69.580, davon sind ungefähr 51.853 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um zwei auf insgesamt 1.972. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch Institut für Baden-Württemberg mit R 1,40 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
25.10.2020: Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz
von mehr als 50:
25.10.2020: Geli zeigt uns eine Auswahl ihrer Mund-Nasen-Masken.
25.10.2020: Hinweis 11 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk. Es gibt verschiedene Waffen im Kriege. Früher hatte man Pferde, Rüstungen und Schwerter.
USA | 8.567.935 | 3.391.693 | 224.334 | |
Indien | 7.909.959 | 7.137.228 | 119.014 | |
Brasilien | 5.394.128 | 4.526.393 | 157.134 | |
Russland | 1.520.800 | 1.140.333 | 26.092 | |
Frankreich | 1.138.507 | 110.660 | 34.761 | |
Argentinien | 1.090.589 | 894.819 | 28.896 | |
Spanien | 1.046.132 | 150.376 | 34.752 | |
Kolumbien | 1.015.885 | 907.379 | 30.000 | |
Mexiko | 891.160 | 752.691 | 88.924 | |
Peru | 888.715 | 807.636 | 34.149 | |
Großbritannien* | 873.800 | - | 44.896 | |
Südafrika | 715.868 | 646.170 | 18.968 | |
Iran | 568.896 | 455.054 | 32.616 | |
Italien | 525.782 | 266.203 | 37.338 | |
Chile | 502.063 | 478.252 | 13.944 | |
Irak | 451.707 | 381.349 | 10.623 | |
Deutschland | 443.189 | 321.985 | 10.062 | |
Bangladesch | 398.815 | 315.107 | 5.803 | |
Indonesien | 392.934 | 317.672 | 13.411 | |
Philippinen | 371.630 | 328.258 | 7.039 | |
Türkei | 361.801 | 314.390 | 9.799 | |
Ukraine | 359.348 | 148.300 | 6.641 | |
Saudiarabien | 344.875 | 331.330 | 5.296 | |
Pakistan | 328.602 | 311.075 | 6.739 | |
Belgien | 321.031 | 23.087 | 10.810 | |
Israel | 310.148 | 293.838 | 2.397 | |
Niederlande* | 291.254 | - | 7.046 | |
Tschechien | 258.097 | 97.381 | 2.201 | |
Polen | 253.688 | 112.619 | 4.438 | |
Kanada | 218.861 | 184.181 | 9.994 | |
Rumänien | 209.648 | 149.741 | 6.391 | |
Marokko | 197.481 | 163.195 | 3.301 | |
Ecuador | 161.635 | 141.759 | 12.553 | |
Nepal | 158.089 | 111.670 | 847 | |
Bolivien | 140.853 | 108.658 | 8.645 | |
Katar | 131.170 | 128.099 | 230 | |
Panama | 129.200 | 105.231 | 2.633 | |
Vereinigte Arabische Emirate | 125.123 | 118.931 | 477 | |
Dominikanische Republik | 124.527 | 102.651 | 2.223 | |
Kuwait | 121.635 | 112.771 | 746 | |
Portugal | 118.686 | 68.877 | 2.316 | |
Oman | 112.932 | 99.278 | 1.174 | |
Schweden* | 110.594 | - | 5.933 | |
Kasachstan | 110.542 | 105.675 | 1.796 | |
Ägypten | 106.540 | 98.903 | 6.199 | |
Guatemala | 104.787 | 94.217 | 3.644 | |
Schweiz | 103.653 | 55.800 | 2.083 | |
Costa Rica | 103.088 | 62.037 | 1.282 | |
Japan | 97.288 | 88.610 | 1.716 | |
Äthiopien | 93.343 | 47.543 | 1.426 | |
Honduras | 93.214 | 37.996 | 2.623 | |
Belarus | 92.823 | 83.237 | 957 | |
Venezuela | 89.565 | 83.947 | 773 | |
China | 85.810 | 80.909 | 4.634 | |
Österreich | 80.811 | 57.858 | 979 | |
Bahrain | 80.255 | 76.776 | 314 | |
Armenien | 78.810 | 51.162 | 1.196 | |
Moldawien | 71.503 | 52.290 | 1.685 | |
Libanon | 71.390 | 34.803 | 565 | |
Usbekistan | 65.388 | 62.615 | 549 | |
Puerto Rico* | 62.503 | 27.348 | 801 | |
Nigeria | 61.992 | 57.465 | 1.130 | |
Ungarn | 61.563 | 16.491 | 1.472 | |
Paraguay | 59.594 | 39.735 | 1.309 | |
Singapur | 57.973 | 57.858 | 28 | |
Irland | 57.128 | 23.364 | 1.882 | |
Kirgisistan | 56.170 | 47.843 | 1.134 | |
Algerien | 56.143 | 39.095 | 1.914 | |
Libyen | 56.013 | 30.731 | 795 | |
Jordanien | 53.087 | 7.508 | 579 | |
Palästinensische Autonomiegebiete | 50.442 | 43.592 | 448 | |
Aserbaidschan | 49.959 | 41.279 | 671 | |
Kenia | 49.721 | 34.209 | 902 | |
Tunesien | 48.799 | 5.032 | 819 | |
Ghana | 47.690 | 46.887 | 316 | |
Myanmar | 44.774 | 24.920 | 1.095 | |
Slowakei | 43.843 | 9.960 | 159 | |
Afghanistan | 40.937 | 34.150 | 1.518 | |
Bosnien und Herzegowina | 40.893 | 26.459 | 1.086 | |
Dänemark | 40.356 | 31.985 | 702 | |
Serbien* | 39.486 | - | 792 | |
Bulgarien | 37.889 | 18.354 | 1.094 | |
Kroatien | 36.380 | 24.799 | 437 | |
El Salvador | 32.585 | 28.258 | 953 | |
Griechenland | 30.782 | 1.347 | 574 | |
Georgien | 30.303 | 11.370 | 215 | |
Australien | 27.527 | 25.206 | 905 | |
Nordmazedonien | 26.954 | 18.627 | 919 | |
Malaysia | 26.565 | 17.134 | 229 | |
Südkorea | 25.955 | 23.905 | 457 | |
Slowenien | 22.950 | 8.424 | 240 | |
Kamerun | 21.570 | 20.117 | 425 | |
Elfenbeinküste | 20.470 | 20.166 | 122 | |
Albanien | 19.157 | 10.654 | 477 | |
Kosovo | 17.943 | 15.083 | 663 | |
Norwegen | 17.909 | 11.863 | 279 | |
Madagaskar | 16.968 | 16.301 | 244 | |
Montenegro | 16.797 | 12.775 | 266 | |
Sambia | 16.117 | 15.179 | 348 | |
Senegal | 15.551 | 14.254 | 321 | |
Finnland | 14.848 | 9.800 | 353 | |
Sudan | 13.742 | 6.764 | 837 | |
Luxemburg | 12.851 | 9.085 | 141 | |
Namibia | 12.660 | 10.779 | 133 | |
Mosambik | 11.986 | 9.253 | 86 | |
Guinea | 11.635 | 10.474 | 71 | |
Malediven | 11.505 | 10.524 | 37 | |
Uganda | 11.443 | 7.351 | 101 | |
Demokratische Republik Kongo | 11.143 | 10.467 | 305 | |
Tadschikistan | 10.776 | 9.889 | 81 | |
Französisch-Guyana | 10.376 | 9.995 | 69 | |
Litauen | 10.184 | 4.073 | 134 | |
Angola | 9.381 | 3.508 | 268 | |
Haiti | 9.026 | 7.373 | 232 | |
Gabon | 8.919 | 8.512 | 54 | |
Jamaika | 8.714 | 4.282 | 188 | |
Kap Verde | 8.396 | 7.285 | 94 | |
Simbabwe | 8.276 | 7.797 | 237 | |
Sri Lanka | 7.872 | 3.933 | 16 | |
Mauretanien | 7.664 | 7.385 | 163 | |
Guadeloupe | 7.329 | 2.199 | 115 | |
Kuba | 6.566 | 5.998 | 128 | |
Bahamas | 6.410 | 3.948 | 132 | |
Botswana | 5.923 | 927 | 21 | |
Malawi | 5.890 | 5.291 | 183 | |
Französisch Polynesien | 5.859 | 3.685 | 20 | |
Eswatini | 5.854 | 5.502 | 116 | |
Dschibuti | 5.536 | 5.402 | 61 | |
Trinidad und Tobago | 5.511 | 4.085 | 105 | |
Malta | 5.498 | 3.567 | 51 | |
Nicaragua | 5.434 | 4.225 | 155 | |
Syrien | 5.408 | 1.753 | 269 | |
Hong Kong | 5.295 | 5.047 | 105 | |
Republik Kongo | 5.253 | 3.887 | 92 | |
Suriname | 5.170 | 5.032 | 109 | |
Réunion | 5.149 | 4.630 | 20 | |
Äquatorialguinea | 5.079 | 4.962 | 83 | |
Ruanda | 5.066 | 4.830 | 34 | |
Zentralafrikanische Republik | 4.862 | 1.924 | 62 | |
Lettland | 4.678 | 1.357 | 56 | |
Island | 4.448 | 3.395 | 11 | |
Estland | 4.428 | 3.505 | 73 | |
Aruba | 4.420 | 4.209 | 36 | |
Mayotte | 4.276 | 2.964 | 44 | |
Guam | 4.141 | 2.503 | 69 | |
Andorra | 4.038 | 2.729 | 69 | |
Guyana | 4.023 | 2.970 | 119 | |
Somalia | 3.941 | 3.185 | 104 | |
Thailand | 3.743 | 3.543 | 59 | |
Gambia | 3.660 | 2.660 | 119 | |
Zypern | 3.545 | 1.882 | 25 | |
Mali | 3.490 | 2.661 | 132 | |
Belize | 3.145 | 1.961 | 50 | |
Südsudan | 2.883 | 1.290 | 56 | |
Uruguay | 2.851 | 2.351 | 53 | |
Benin | 2.557 | 2.330 | 41 | |
Burkina Faso | 2.451 | 2.019 | 65 | |
Guinea-Bissau | 2.403 | 1.818 | 41 | |
Sierra Leone | 2.346 | 1.787 | 74 | |
Martinique | 2.257 | 98 | 24 | |
Togo | 2.200 | 1.600 | 52 | |
Jemen | 2.060 | 1.360 | 599 | |
Neuseeland | 1.940 | 1.841 | 25 | |
Lesotho | 1.940 | 970 | 43 | |
Tschad | 1.437 | 1.268 | 96 | |
Liberia | 1.393 | 1.278 | 82 | |
Amerikanische Jungferninseln | 1.346 | 1.305 | 21 | |
Niger | 1.215 | 1.128 | 69 | |
Vietnam | 1.168 | 1.057 | 35 | |
São Tomé und Príncipe | 940 | 902 | 15 | |
Curaçao | 858 | 584 | 1 | |
San Marino | 819 | 716 | 42 | |
Kanalinseln | 795 | 671 | 48 | |
Sint Maarten | 784 | 705 | 22 | |
Turks- und Caicosinseln | 701 | 689 | 6 | |
Gibraltar | 667 | 516 | - | |
Papua-Neuguinea | 583 | 545 | 7 | |
Burundi | 557 | 511 | 1 | |
Taiwan | 550 | 502 | 7 | |
Saint Martin | 538 | 422 | 8 | |
Komoren | 517 | 494 | 7 | |
Tansania | 509 | 183 | 21 | |
Färöer | 490 | 478 | - | |
Eritrea | 461 | 405 | - | |
Mauritius | 435 | 386 | 10 | |
Liechtenstein | 365 | 170 | 1 | |
Isle of Man | 348 | 321 | 24 | |
Bhutan | 342 | 307 | - | |
Mongolei | 339 | 312 | - | |
Monaco | 306 | 244 | 2 | |
Kambodscha | 287 | 283 | - | |
Cayman-Inseln | 239 | 215 | 1 | |
Barbados | 227 | 208 | 7 | |
Bermuda | 190 | 175 | 9 | |
Seychellen | 153 | 149 | - | |
Bonaire, Sint Eustatius und Saba | 150 | 121 | 3 | |
Brunei | 148 | 143 | 3 | |
Antigua und Barbuda | 124 | 108 | 3 | |
Nördliche Marianen | 92 | 29 | 2 | |
Saint Barthélemy | 77 | 66 | - | |
St. Vincent und die Grenadinen | 73 | 66 | - | |
Britische Jungferninseln | 71 | 70 | 1 | |
St. Lucia | 54 | 27 | - | |
Macau | 46 | 46 | - | |
Dominica | 38 | 29 | - | |
Fidschi | 33 | 30 | 2 | |
Osttimor | 29 | 28 | - | |
Grenada | 28 | 24 | - | |
Neukaledonien | 27 | 27 | - | |
Vatikan | 27 | 15 | - | |
Laos | 24 | 22 | - | |
St. Kitts und Nevis | 19 | 19 | - | |
Grönland | 17 | 16 | - | |
Saint-Pierre und Miquelon | 16 | 12 | - | |
Montserrat | 13 | 12 | 1 | |
Falklandinseln (Malwinen) | 13 | 13 | - | |
Westsahara | 10 | 8 | 1 | |
Salomonen | 4 | 3 | - | |
Anguilla | 3 | 3 | - | |
Kreuzfahrtschiffe | 886 | 672 | 19 |
27.10.2020: Die Corona-Zahlen in Deutschland sind weiter alarmierend hoch. Merkel berät sich erneut mit den Länder-Chefs.
Vor der neuen Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Mittwoch mehren sich die Anzeichen auf eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wirbt das Kanzleramt bereits im Vorfeld der Beratungen bei den Ministerpräsidenten für einen sogenannten „Lockdown-Light“. Betroffen wären dabei laut dem Bericht vor allem die Gastronomie und öffentliche Veranstaltungen. Im Vergleich zum Frühjahr sollen Kitas und Schulen aber geöffnet bleiben.
Überraschend kommt das anscheinend nicht. Laut einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur rechnen rund zwei Drittel der Bevölkerung aufgrund der hohen Fallzahlen mit neuen Schließungen von Geschäften, Restaurants und Schulen.
Ein harter aber befristeter Lockdown gilt seit heute für den bayrischen Landkreis Rottall-Inn. Dort sind für die nächsten zehn Tage, Schulen, Kitas und Restaurants geschlossen. Zudem dürfen Bürger ihre Wohnung ohne driftigen Grund nicht mehr verlassen.
Der kritische Sieben-Tage-Inzidenzwert wird für ganz Deutschland auch weiterhin überschritten. Der Wert lag am Dienstag laut RKI bei 87,0.
In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages mehr als 11.409 neue Coronavirus-Infektionsfälle gemeldet worden. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden bei 6868 gelegen (Quelle Berliner Morgenpost.)
28.10.2020 Tageschau.de:
Bund und Länder haben sich darauf verständigt, zur Eindämmung der Corona-Krise eine "Gesundheitsnotlage" für Deutschland auszurufen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten.
Offen blieb zunächst, was das genau bedeutet. Zudem hieß es, die Gesundheitsnotlage sei erst dann beschlossen, wenn am Ende alle Einzelpunkte des geplanten Maßnahmenpakets beschlossen seien.
Bund und Länder wollen angesichts steigender Infektionszahlen den Profisport im November nur noch ohne Zuschauer zulassen. Das gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den virtuellen Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.
Bund und Länder wollen angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen den gemeinsamen Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestatten. Dies gelte verbindlich.
Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen würden von den Ordnungsbehörden sanktioniert, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Zuvor hatte die "Bild" über diese Einigung berichtet.
Bund und Länder wollen wegen der Corona-Krise Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.
KiTas und Schulen bleiben zunächst offen.
Die Anzahl der Corona-Toten hat in Europa nach Aussage eines Experten drastisch zugenommen. "Letzte Woche lag die Zahl um ein Drittel höher als in der Vorwoche, das bedeutet, dass rund 1000 Menschen jeden Tag an Covid sterben", sagte Peter Piot, Sonderberater der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Bekämpfung des Coronavirus.
"Die Lage ist sehr ernst und sie droht, noch schlimmer zu werden, wenn wir nicht dringende und drastische Maßnahmen ergreifen", fügte er hinzu. Piot forderte, dass noch viel mehr Menschen in Europa einen Mund-Nasen-Schutz tragen. "Wir müssen bei rund 95 Prozent statt jetzt 60 Prozent ankommen; das kann Hunderttausende Leben retten, wenn wir das tun", so Piot.
Wer ohne Notwendigkeit in ein Corona-Risikogebiet reist und nach der Rückkehr in Quarantäne muss, soll dafür künftig keinen Entschädigung für den Verdienstausfall mehr bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett gebilligt hat. Bislang steht jedem, der wegen einer angeordneten Quarantäne nicht zur Arbeit kann, eine Entschädigung zu.
28.10.2020: Hinweis 12 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk. Sortiere die folgenden Buchstaben richtig und du erhältst einen Satz mit drei Wörtern: SLARIELUHDCTLW.
28.10.2020: Die Regierung in Polen meldet 18.820 Neuinfektionen und 236 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus - so viele wie noch nie binnen 24 Stunden. Die Krankenhäuser seien überlastet, teilt das Gesundheitsministerium mit. 13.931 Krankenhausbetten seien mit Corona-Patienten belegt, 1150 Patienten müssten beatmet werden. Am Tag zuvor waren es noch 13.291 Corona-Patienten, von denen 1078 beatmet wurden.
28.10.2020: Die griechische Gaststätte "YIA MAS" in Weinstadt-Großheppach feierte ihr 3-jähriges Bestehen in einer schwierigen Zeit. Die zweite CORONAWELLE fordert es, dass die Gaststätten wieder schließen müssen und nur durch das Ausliefern und die Abholung der Speisen weiter existieren können. Und schon nächste Woche, am Montag, den 02.11.2020 tritt der Gaststätten-Lockdown wieder in Kraft.
Mit der griechischen Sängerin Miroula Boulgoura und ihrem Ehemann am Keybord, sowie einer Überraschungs-Vorspeise und - Nachspeise wurde jeder Gast "begrüßt". Die Sängerin blieb wegen den CORONA-Auflagen auf ihrem Stuhl sitzen, es wurde nicht getanzt, die Gästeanzahl war den Räumlichkeiten angepasst, damit der Sicherheitsabstand eingehalten werden konnte, einzelne Tische blieben daher frei.
Eintreffende Gäste kamen mit Maske und bewegten sich auch im Innern der Gaststätte so fort. Nur am Platz durfte die Mund-Nasenmaske entfernt werden. Beim Betreten wurden die Hände desinfiziert. Und ich sah keine einzige Person, welche sich dem Sicherheitskonzept entgegenstellte.
Am Tisch präsentierte das Personal die Anwesenheitsliste, für den Eintrag seiner persönlichen Daten.
Unten habe ich weitere Bilder vom Abend eingestellt.
Ein schöner Abend, und ein gutes Essen bei Freunden!
Wie immer sind die hier eingestellten Bilder und Filmsequenzen urheberrechtlich geschützt und stehen im Eigentum von Jorgo Proudmountainer.
29.10.2020: Inzwischen wissen die treuen Leser meiner Weinstadt-Corona-Webseite, dass ich für den Geburtstag meiner Tochter Lisl ein besonderes Geburtstagsgeschenk aufgebracht habe und ich meiner Tochter dazu schon 12 Hinweise gegeben habe. Zu dem Ratespiel bekomme ich öfters mal Resonanz von ihr.
Im letzten Hinweis Nr. 12 teilte ich ihr mit:
"Sortiere die folgenden Buchstaben richtig und du erhältst einen Satz mit drei Wörtern: SLAARIELUHDCTLW".
An dieser Lage scheiterte Lisl bislang, obwohl sie sich wirklich reichlich Mühe gibt (siehe unten) und bittet daher um Hilfe! Wenn ihr also ne Ahnung habt, dann schreibt ihr. Ich habe nichts dagegen.
29.10.2020: Hinweis 13 auf Töchterchen Lisls besonderes Geburtstagsgeschenk. Wenn es dir gelingt, die genannten Buchstaben in den drei richtigen Wörtern zu sortieren, hast du die Lösung herausgefunden.
Gelingt dir das nicht, warte auf die kommenden Hinweise.
30.10.2020: 18.681 Neuinfektionen in Deutschland in 24 Stunden!
Von "zunehmender Beschleunigung" spricht das Robert Koch-Institut angesichts von Tausenden Corona-Neuinfektionen an nur einem Tag. Der neue Rekordwert: 18.681 Fälle. Den stärksten Anstieg bei der 7-Tage-Inzidenz verzeichneten Bremen und Berlin.
Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18.681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16.774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11.242 Neuinfektionen gemeldet.
Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 499.694 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 77 auf insgesamt 10.349. Das RKI schätzt, dass rund 345.700 Menschen inzwischen genesen sind (Quelle: ARD Tagesschau mit Coronakarte.)
30.10.2020: "Aktion mit dem KNOCHENKARLE unterwegs".
Jeder kennt ihn noch aus der Schulzeit. Er stand meist unbeachtet und verstaubt in einem Neben- oder Lehrerzimmer und wurde nur selten den Schülern vorgestellt.
Auch zu meiner Schulzeit gab es den "Knochenkarle".
Ich habe mir eine kleine Aktion überlegt, welche wieder darauf abzielt, sich zu erinnern, sich und andere in Coronaszeiten zu schützen und auch die Mund-Nasen-Maske zu tragen.
Mein Knochenkarle ist also kein Coronaleugner!
Spaß sollte natürlich dabei sein.
Ich würde mich freuen, wenn auch andere mitmachen und ihren "Knochenkarle" auf Reisen schicken. Beginnen tue ich also heute mit "Knochenkarle unterwegs" und stelle mal ein paar Bilder ein. Ich hoffe, sie gefallen euch.
Hinweis: Alle hier eingestellten Bilder und Filmsequenzen sind urheberrechtlich geschützt.
Liebe Freunde der StolzenGorf-Picture-Weinstadt-Webseite!
Leider ist diese Coronaseite auch schon wieder voll. Ich muss somit für den November 2020 eine neue, 8. Corona-Seite beginnen.